Dies ist ein Nutzungsvertrag zwischen dem Lizenznehmer und der Roßbach & Herrmann GbR, der beim Online-Kauf von Font-Software auf www.fonts.info durch Zustimmung des Lizenznehmers Gültigkeit erlangt. Die Bindung an den Nutzungsvertrag ist Voraussetzung für jegliche Nutzung der Font-Software.

@font-face

Die Lizenz umfasst die Nutzung der gelieferten Webfonts durch den Lizenznehmer auf Webseiten mithilfe einer Einbindung über die CSS-Regel @font-face.  Eine Nutzung als Druckschrift für die Gestaltung von Logos, Drucksachen und ähnlichem ist in dieser Lizenz nicht enthalten.

Seitenabrufe

Maßgebliches Kriterium für die Höhe der Lizenzgebühr ist die Zahl der monatlichen Abrufe (»Page Views«) von Webseiten, auf denen der Font durch @font-face-Verlinkung eingebettet ist. Die Höhe dieser Abrufe wird vom Lizenznehmer beim Vertragsschluss geschätzt. Sollte die Zahl der Abrufe im Laufe der Nutzung den geschätzen Wert über mehr als einen Monat hinweg überschreiten, muss in eine höhere Nutzungsstufe gewechselt und entsprechend nachvergütet werden. 

Anzahl der Seiten

Die Anzahl der Webseiten (»Domains«) ist nicht beschränkt. Die Seiten müssen dem Lizenznehmer jedoch explizit gehören oder von diesem technisch/gestalterisch federführend verwaltet werden. Sollte Eigentümer oder Verwalter wechseln, müssen die neuen Eigentümer/Verwalter einen eigenen Lizenzvertrag abschließen.
Kommen die Fonts auf verschiedenen Webseiten zum Einsatz, ist die Zahl der Seitenabrufe als Kriterium für die Höhe der Nutzungsgebühr entsprechend zu addieren.

Web-2-Print-Ausschluss

Die Webfont-Nutzung ist für die Anzeige von vorgefertigten Text-Inhalten bestimmt. Dies schließt auch die Darstellung von bearbeitbaren Webtexten, zum Beispiel Formularfeldern, ein. Ausgeschlossen sind dagegen jegliche online-basierten Gestaltungsdienste, die das Gestaltungsergebnis außerhalb der Webseite bzw. nicht über die Original-font-face-Regel nutzen. Beispiele für solche Dienste wären etwa personalisierte Merchadise-Produkte, Postkarten-Generatoren oder andere Beschriftungsdienste, PDF-Druckvorlagen und ähnliches.

Unterlizenzierungs-/Webfontdienst-Ausschluss

Die Webfonts werden zusammen mit den zugehörigen Webseiteninhalten auf einem Server abgelegt. Es ist nicht gestattet, die Webfonts als Dienst an Dritte auszuliefern.  
Ebenfalls dürfen keine Unterlizenzen an Dritte ausgestellt werden oder die Lizenz ohne Kenntnis des Lizenzgebers an Dritte übertragen werden, sofern dies nicht nach lokalem Landesrecht explizit gestattet ist.

Webfont-Subsetting und -Konvertierung

Es ist gestattet, die Webfonts in andere Webfont-Formate zu konvertieren, wenn dies aus technischen Gründen nötig ist, um ein größtmögliche Kompatibilität mit Anzeigeprogrammen herzustellen. Ebenfalls gestattet ist die Änderung des Zeichenvorrates (Subsetting) zur Optimierung von Ladezeiten.  
Ausgeschlossen sind jegliche Modifikationen, die Fontnamen und Copyright-Vermerke betreffen.

Gewährleistung

Der Lizenzgeber versichert, dass die gelieferten Webfonts in Anzeigeprogrammen auf Internet-fähigen Geräten mit Browsern mit expliziter @font-face-Unterstützung einsetzbar sind. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Lizenzgeber entsprechend nachbessern und Font-Aktualisierungen ausliefern. Dazu muss der Lizenznehmer binnen 21 Tagen nach Abschluss des Lizenzvetrages entsprechende Probleme an den Lizenzgeber melden.
Aus technischen Gründen kann keine Gewähr für erweiterte Textsatz-Funktionen wie Kerning, OpenType-Features und ähnliches gewährt werden.

Lizenz-Dauer

Die Lizenz endet, wenn der Lizenznehmer eine der vorstehenden Bedingungen verletzt. Der Lizenzgeber behält sich vor, Schadenersatz für die Verletzung der Bedingungen einzufordern. Im Falle der Beendigung der Lizenz, müssen alle Teile der Software und deren Sicherheitskopien gelöscht bzw. vernichtet werden.

Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieses Vertrags berührt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt. Bis zu einer solchen Regelung soll anstelle der unwirksamen Bedingung eine solche gelten, die vom wirtschaftlichen Sinn und Zweck her der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.


Version 1.0