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    <title><![CDATA[Blog]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
    <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/</link>
    <description><![CDATA[Blog]]></description>
    <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 04:04:26 +0000</pubDate>
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    <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
    <item>
      <title><![CDATA[Kostenloser Schnitt der Wayfinding Sans]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/wayfinding-sans-download-de/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="http://opentype.info/static/wsd700a.jpg" alt="" width="700" height="414" /></p>
<p><img src="http://opentype.info/static/wsd700b.jpg" alt="" width="700" height="467" /></p>
<p><img src="http://opentype.info/static/wsd700c.jpg" alt="" width="700" height="700" /></p>
<p><img src="http://opentype.info/static/wsd700d.jpg" alt="" width="700" height="700" /></p>
<h2>Update:</h2>
<p>Unser tempor&auml;res Angebot eines Demo-Fonts ist mittlerweile leider nicht mehr verf&uuml;gbar. Werfen Sie doch einen Blick auf die komplette <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/fonts/wayfinding-sans.html" target="_blank">Wayfinding-Sans-Pro-Famile</a> und unsere anderen professionellen <a href="http://www.fonts.info/store/index.php/de/fonts.html" target="_self">Schriftangebote</a>.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 02 Jul 2012 06:57:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das große Eszett als Webfont in Internetseiten einbinden]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/webfont-versal-eszett/</link>
      <description><![CDATA[<p><em>Das gro&szlig;e Eszett wurde durch die Aufnahme in den Unicode im Jahr  2008 in technischer Hinsicht schlagartig f&uuml;r die digitale Kommunikation  benutzbar. Damit es aber auch darstellbar ist, m&uuml;ssen die g&auml;ngigen  Schriften nun sukzessive um dieses Zeichen erweitert werden. So k&ouml;nnen  schon heute die Millionen Nutzer von Windows 7 auf gro&szlig;e Eszett  in den g&auml;ngigen Systemfonts von Microsoft zur&uuml;ckgreifen. Benutzt man  das gro&szlig;e Eszett jedoch auf Webseiten, kann man nie wirklich sicher  sein, ob der Besucher das Zeichen tats&auml;chlich sieht &hellip;</em></p>
<p>Denn auf dem Rechner des Webseiten-Besuchers muss zumindest eine Schrift mit gro&szlig;em Eszett installiert sein. Im schlimmsten Fall wird also ein gro&szlig;es Eszett aus einer anderen Schrift benutzt oder gar nur das sogenannte Nicht-definiert-Zeichen (.notdef) angezeigt &ndash; in der Regel ein nicht gef&uuml;lltes Rechteck. Dies ist nat&uuml;rlich nicht gerade eine optimale L&ouml;sung!</p>
<p><img src="{{media url="wysiwyg/allgemein/eszett-beispiel3.png"}}" alt="Webfont-Eszett f&uuml;r die Times New Roman" /></p>
<p>Doch mit der Webfont-Technik l&auml;sst sich dieses Problem l&ouml;sen. Das gro&szlig;e Eszett kann zusammen mit der Webseite als Einzelzeichen-Font ausgeliefert werden und der Browser greift dann notfalls auf dieses Zeichen zur&uuml;ck, wenn es in der gerade benutzten Schriftart noch fehlen sollte. Diese Technik ist zum Beispiel im <a href="http://www.typografie.info/2/showthread.php/25395-Gro&szlig;es-Eszett-im-Forum" target="_blank">Forum</a> von Typografie.info im Einsatz, wie nachfolgendes Browser-Bildschirmfoto zeigt.</p>
<p><img src="{{media url="wysiwyg/allgemein/eszett-im-forum.png"}}" alt="" /></p>
<p>Um den Einsatz des gro&szlig;en Eszett auch auf anderen Webseiten zu f&ouml;rdern, ver&ouml;ffentlicht fonts.info ein Set von Einzelzeichen-Webfonts, die g&auml;ngige Systemschriften um ein gro&szlig;es Eszett erweitern, falls dieses in der benutzten Schrift auf dem Rechner des Webseitenbesuchers noch nicht vorhanden sein sollte. Unser Paket umfasst ganze 28&nbsp;Versal-Eszett passend zu folgenden Schriften:</p>
<p><em><strong>Arial, Comic Sans, Courier New, Georgia, Lucida Sans Unicode bzw. Lucida Grande, Times New Roman, Trebuchet MS, Verdana</strong></em></p>
<p>Eine visuelle &Uuml;bersicht der Versal-Eszett bietet <a href="http://fonts.info/pub/pdf/eszett-webfonts.pdf" target="_blank">dieses PDF.</a> <em><strong><br /></strong></em></p>
<ul>
</ul>
<p>Die Einbindung der Versal-Eszett gestaltet sich kinderleicht. Das Set enth&auml;lt f&uuml;r jede Schriftfamilie einen eigenen Ordner. GEO f&uuml;r Georgia, ARI f&uuml;r Arial und so weiter. Kopieren Sie diesen Ordner einfach in das Stammverzeichnis Ihrer Webseite. Verlinken Sie anschlie&szlig;end die in diesem Ordner enhaltene Stylesheet-Datei (CSS) in Ihrer Webseite. Beispiel:</p>
<p><em><strong>&lt;link href="GEO/stylesheet.css" rel="stylesheet" type="text/css" /&gt;</strong></em></p>
<p>F&uuml;gen Sie anschlie&szlig;end die in dieser Datei definierte Webfont-Familie in Ihre CSS-Fontdefinitionen hinter den zu erg&auml;nzenden Font ein.</p>
<p><em><strong>body { font-family: Georgia, GEO, serif; }</strong></em><br /><br />Das war&rsquo;s schon! Ihre Webseite enth&auml;lt nun ein Versal-Eszett. Alle g&auml;ngigen Browser unterst&uuml;tzen diese Technik: der Internet Explorer ab Version 7 sowie Firefox, Chrome und Safari in allen heute gebr&auml;uchlichen Versionen. Lediglich der Opera-Browser unterst&uuml;tzt derzeitig wegen einer unzureichenden Implementierung der <em>font-family-</em>Deklaration die Ersetzung noch nicht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Opera-Browser das gro&szlig;e Eszett nicht auch anzeigen w&uuml;rde. Er entnimmt es nur im Gegensatz zu den anderen Browsern nicht aus dem hier deklarierten Eszett-Font, sondern sucht das Zeichen standardm&auml;&szlig;ig auf dem Rechner des Benutzers.</p>
<p><img src="{{media url="wysiwyg/allgemein/eszett-beispiel2.png"}}" alt="Gro&szlig;e Eszett f&uuml;r die Georgia" /></p>
<p>Das Set ist unter der Creative-Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" target="_blank">Namensnennung 3.0 Deutschland (CC BY 3.0)</a> verf&uuml;gbar und darf dementsprechend gern weiter verbreitet und entwickelt werden, solange ein Hinweis auf den urspr&uuml;nglicher Ersteller vorhanden ist.</p>
<p><em><strong>Das Versal-Eszett-Set kann <a href="http://fonts.info/pub/download/eszett-webfonts.zip">hier kostenlos heruntergeladen werden</a>.</strong></em></p>
<p>Diese Technik l&auml;sst sich &uuml;brigens nicht nur mit Systemfonts benutzen, sondern auch mit jeglichen kommerziellen Webfonts, wie sie von Webfontdiensten wie Typekit, Fontdeck etc. ausgeliefert werden. Sollten Sie Interesse an der Erstellung von Versal-Eszett f&uuml;r Schriften haben, die nicht in obigem Set enthalten sind, {{widget type="catalog/category_widget_link" anchor_text="sprechen Sie uns gern an. " template="catalog/category/widget/link/link_inline.phtml" id_path="category/15"}}</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:10:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Banken lieben Graublau Sans Pro]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/banken-lieben-graublau-sans/</link>
      <description><![CDATA[<p><em>Seit ihrer Ver&ouml;ffentlichungen im Jahr 2008 wurde die Graublau Sans  schon in den unterschiedlichsten Projekten eingesetzt. Besonders beliebt  ist sie zum Beispiel als Hausschrift f&uuml;r Banken &hellip;</em></p>
<p>&hellip; und dies nicht ohne Grund, denn sie vereint zwei wichtige Qualit&auml;ten. Einerseits ist die Graublau Sans charakterstark und erregt so Aufsehen in gro&szlig;en Schriftgraden. Besonders die schwungvollen Kursiven werden gern f&uuml;r gro&szlig;fl&auml;chige Anwendungen benutzt.</p>
<p><img src="http://fonts.info/store/seite7/images/landesbank.jpg" alt="" width="710" height="394" /></p>
<p><img src="http://fonts.info/store/seite7/images/quirin1.jpg" alt="" width="710" height="484" /></p>
<p>Auf der anderen Seite ist die Graublau Sans aber auch eine klassische &raquo;Brotschrift&laquo;, die f&uuml;r Flie&szlig;texte aller Art eingesetzt werden kann. F&uuml;r umfassende und schwierige typografische Aufgaben, wie das Setzen von Tabellen in Gesch&auml;ftsberichten, ist die Graublau Sans mit ihren vielen verschiedenen Ziffernsets bestens vorbereitet und die humanistische Gestaltung und die fein abgestuften Strichst&auml;rken garantieren auch in kleinen Schriftgraden immer eine flexible Anwendung und eine hervorragende Lesbarkeit.</p>
<p><img src="http://fonts.info/store/seite7/images/graublau-spread.jpg" alt="" width="710" height="501" /></p>
<p><em><img src="http://fonts.info/store/seite7/images/quirin-tabelle.jpg" alt="" width="710" height="499" /></em></p>
<p><em><img src="http://fonts.info/store/seite7/images/graublau-tabelle.jpg" alt="" width="710" height="474" /></em></p>
<p>{{widget type="catalog/category_widget_link" anchor_text="Graublau Sans Pro im Shop aufrufen" template="catalog/category/widget/link/link_block.phtml" id_path="category/14"}}</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:26:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Jetzt auch Webfonts]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/webfonts/</link>
      <description><![CDATA[<p><em>Als im Jahr 2008 die M&ouml;glichkeit zur direkten Schrifteinbettung in Webseiten eine Renaissance erlebte, war fonts.info einer der ersten Schriftanbieter, der mit der &raquo;Graublau Sans Web&laquo; eine professionell ausgebaute Schriftfamilie speziell f&uuml;r diese Technik zur Verf&uuml;gung stellte, um die Entwicklung und den Einsatz von Webfonts zu unterst&uuml;tzen. Heute ist diese Technologie in allen g&auml;ngigen Browsern implementiert und sorgt f&uuml;r immer mehr typografisch anspruchsvolle Webseiten, fern ab vom verbrauchten Schriftbild der g&auml;ngigen Systemschriften.</em></p>
<p class="sw-text">Ab sofort k&ouml;nnen auch die Schriften von fonts.info &uuml;ber&nbsp;<a href="http://new.myfonts.com/search/fdi/fonts/" target="_blank">MyFonts</a>&nbsp;als Webschriften lizenziert werden. Die Grundlizenz eines Webfonts kostet genauso viel wie eine Druckschrift, solange die Zahl der monatlichen Seitenabrufe nicht &uuml;ber 10.000 ansteigt. F&uuml;r mehr als 10.000 Seitenabrufe stehen erweiterte Lizenzen zur Verf&uuml;gung.</p>
<p class="sw-text"><img src="http://www.fonts.info/info/press/webfontsample.png" alt="" width="742" height="462" /></p>
<p class="sw-text">Die Lizenz ist zeitlich unbegrenzt g&uuml;ltig und muss nur einmal bezahlt werden. Die Lizenzierung erfolgt momentan ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den <a href="http://new.myfonts.com/search/fdi/fonts/" target="_blank">Webshop von MyFonts</a>. &Uuml;ber die Webfont-Vorschau kann die Darstellungsqualit&auml;t der einzelnen Schnitte in den jeweiligen Betriebssystem- und Browserversionen im Voraus begutachtet werden.</p>
<p class="sw-text">Testen Sie einige unserer Fonts in einer <a href="http://fonts.info/webfonts/graublau-sans-demo.html" target="_blank">Live-Demonstration</a>.&nbsp;</p>
<p class="sw-text"><a href="http://fonts.info/webfonts/graublau-sans-demo.html"><img src="http://www.fonts.info/info/press/graublau-small.png" alt="" width="200" height="133" /></a></p>
<p><em><br /></em></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 07:26:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Schriftart, Font und Zeichensatz]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/schrift-begriffe/</link>
      <description><![CDATA[<p><em>Wie jeder Fachbereich kennt auch die Typografie unz&auml;hlige Begriffe, die man getrost als Fachchinesisch bezeichnen kann. F&uuml;r den Typo-Profi geh&ouml;ren etwa Wendungen wie Hurenkind, Schusterjunge und Zwiebelfisch zum Standardrepertoire und deren Bedeutung kann man praktisch im Schlaf aufsagen.</em></p>
<p><em>Doch wie sieht es eigentlich mit den allgegenw&auml;rtigen und scheinbar einfachen Begriffen wie Font, Schriftart und Zeichensatz aus? Hier wird umgangsprachlich schnell zu viel &uuml;ber einen Kamm geschert und manchem sind die bestehenden Unterschiede zwischen den Wendungen kaum bekannt. Dieser Artikel bringt deshalb die Unterschiede noch einmal auf den Punkt.</em></p>
<h2><em>&nbsp;</em>Wie &uuml;bersetzt man eigentlich Font?</h2>
<p>Einen nicht unwesentlichen Anteil am derzeitigen Begriffswirrwarr tragen die Hersteller der Betriebssysteme. Sowohl Apple als auch Microsoft sahen sich gen&ouml;tigt, Font ins Deutsche zu &uuml;bersetzen. In der Systemsteuerung von Windows finden sich daher die Schriftarten und die Nutzer des Mac OS bef&uuml;llten &uuml;ber Jahre den Ordner Zeichens&auml;tze. Sind also Schriftart und Zeichensatz &Uuml;bersetzungen f&uuml;r Font?</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen: Nein! Aber der Reihe nach:</p>
<h3>Schrift und Schriftart</h3>
<p>Schrift (lat. scriptura, scriptum: &raquo;Geschriebenes&laquo;; Englisch writing) ist die Form des graphischen Ausdrucks von Sprache (Metzler Lexikon Sprache).</p>
<p>Eine Schriftart ist eine zusammengeh&ouml;rige Menge von Schriftzeichen, mit gemeinsamer Struktur und Gestaltbasis. Schriftart bezeichnet also das konkrete visuelle Abbild einer Schrift, beziehungsweise eines Schriftentwurfes, so wie er auf einem Beschreibstoff abgebildet ist. Das englische Wort f&uuml;r Schriftart ist demzufolge auch nicht font, sondern typeface (des Buchstabens Abbild).</p>
<h3>Zeichensatz und Zeichenkodierung</h3>
<p>Das Wort Zeichensatz (Englisch: character set) scheint so einfach, dass man verleitet ist, es einfach w&ouml;rtlich zu nehmen. Doch Vorsicht! Es ist in Wahrheit nicht einfach ein beliebiger Satz von Zeichen, sondern eine abstrakte Sammlung grafischer Zeichen, die zu einem bestimmten System geordnet werden. Im Gegensatz zur Schriftart werden in einem Zeichensatz allerdings keine konkreten Abbilder (&raquo;Glyphen&laquo;) von Zeichen gesammelt, sondern lediglich dessen allgemeine Bedeutungsrepr&auml;sentation &ndash; etwa der Buchstabe A. Ein Zeichensatz kann also zum Beispiel aus den Buchstaben des deutschen Alphabets bestehen, aus den Zeichen der Braille-Schrift, des internationalen phonetischen Alphabets etc. Der derzeit umfassendste Zeichensatz ist der Unicode, in dem langfristig alle Zeichen aller bekannten Schriftkulturen gesammelt werden sollen.</p>
<p>Computer arbeiten intern bekanntlich lediglich mit Zahlen. Um einem Computer einen Zeichensatz beibringen zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigt dieser deshalb f&uuml;r jedes Zeichen einen eigenen Kode. Die Zuweisung von Zeichen zu Kode erfolgt in den so genannten Zeichenkodierungen (Englisch: character encodings). Ein Betriebssystem und die unterschiedlichen Programme k&ouml;nnen in der Regel gleichzeitig mit einer Vielzahl von Zeichenkodierungen umgehen und die als Zahlenkolonnen gespeicherten Texte jederzeit wieder in die korrekten Zeichen zur&uuml;ckwandeln. (Wenn das nicht gelingt, gibts den bekannten &raquo;Sonderzeichen-Salat&laquo; &hellip;)</p>
<h3>Font</h3>
<p>Und was ist nun also ein Font? Das Wort Font ist schon wesentlich &auml;lter als die Computertechnik. Es leitet sich wahrscheinlich vom franz&ouml;sischen fonte (der Guss) ab. Im Bleisatz wurde so ein zusammengeh&ouml;riger Satz Bleilettern einer Schriftgr&ouml;&szlig;e bezeichnet, wie er &uuml;blicherweise in einem Setzkasten abgelegt war. Im Englischen wurde das Wort als fount bzw. font weiterbenutzt. Im Gegensatz zur Schriftart bezeichnet Font also nicht das Abbild einer Schrift, sondern das Material, mit dem die Schriftart gedruckt werden konnte. Seit dem Einsatz der Rechentechnik werden Schriften nicht mehr in Blei, sondern in eine Datei &raquo;gegossen&laquo;. Dennoch ist diese Datei aber nach wie vor der Tr&auml;ger des Schriftbildes, nur dass er nun digital ist. Die Bezeichnung Font lag also nahe. Eine sinnvolle &Uuml;bersetzung f&uuml;r Font w&auml;re demnach etwa &raquo;digitaler Schrifttr&auml;ger&laquo;, oder kurz &raquo;digitale Schrift&laquo;.</p>
<h2>Zusammengefasst</h2>
<p>Eine Schriftart ist eine Sammlung von grafischen Zeichen mit zusammengeh&ouml;rigem Formprinzip. Die Umsetzung dieser Schriftart in eine druckbare Form, wie sie von Schriftanbieter verkauft und vom Anwender eingesetzt wird, nennt man Font. (Linotype verkauft den Font Optima, der die von Hermann Zapf entwickelte Schriftart am Rechner nutzbar macht.) Ein Zeichensatz ist eine allgemeine Zusammenstellung von Zeichen nach einem bestimmten Ordnungsprinzip. Die Verwendung eines Zeichensatzes am Computer erfolgt &uuml;ber eine Zeichenkodierung. (Um einen Text im Unicode zu kodieren, steht neben anderen beispielsweise die Zeichenkodierung UTF-8 zur Verf&uuml;gung.)</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 07:18:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mythos OpenType]]></title><meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=8" />
      <link>http://www.fonts.info/store/index.php/de/blog/mythos-opentype/</link>
      <description><![CDATA[<div>
<p><em>OpenType ist das Standard-Fontformat der heutigen Zeit. Aber selbst 14 Jahre nach seiner Einf&uuml;hrung verstehen viele Schriftanwender noch immer nicht v&ouml;llig, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie es sich von anderen Fontformaten unterscheidet. Dieser Artikel r&auml;umt mit den g&auml;ngigen OpenType-Mythen auf.&nbsp;</em></p>
</div>
<p>Zun&auml;chst muss man wissen, dass das OpenType-Format gar nicht so neu ist, wie uns die meisten Marketing-Aussagen zu diesem Thema glauben machen wollen. Das OpenType-Format basiert direkt auf den TrueType-Spezifikationen. Oder um es noch genauer zu sagen: es basiert auf dem SFNT-Format (&raquo;Spline Font&laquo;), das Apple urspr&uuml;nglich f&uuml;r QuickDraw entwickelte. Man kann sich OpenType als eine Art TrueType 1.5 vorstellen.&nbsp;<br /><br /><img src="http://www.opentype.info/static/opentypetables.jpg" border="0" alt="" /><br /><br />Es benutzt die gleiche innere Struktur wie ein TrueType-Font, kann aber &uuml;ber einige zus&auml;tzliche Funktionen verf&uuml;gen, die in optionalen Tabellen im Font gespeichert sind. Und dies bringt uns auch zu unserem ersten OpenType-Mythos &hellip;<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-1" class="vw-head"><a name="OpenType_brachte_Plattform-Kompatibilitaet_zwischen_Windows_und_Mac"></a>OpenType brachte Plattform-Kompatibilit&auml;t zwischen Windows und Mac</h2>
<p>Falsch! Bis einschlie&szlig;lich Mac OS 9 mussten Fonts in den Formaten TrueType und PostScript Type 1 in jeweils separaten Versionen f&uuml;r PC und Mac ausgeliefert und angewendet werden. Dies lag vor allem darin begr&uuml;ndet, dass eine Mac-Datei aus zwei Teilen bestehen kann: einem Datenteil mit den eigentlichen Inhalten (etwa den Bildinformationen einer Bilddatei) und einem Resource-Teil, der zus&auml;tzliche Meta-Daten enthalten kann, wie etwa ein zugeh&ouml;riges Icon der Datei. Die Fontinformationen lagen bei &auml;lteren Mac-Fonts jedoch im Resource-Teil, den Windows nicht kennt und daher verwirft. Somit war ein Austausch von Fonts zwischen PC und Mac ausgeschlossen.&nbsp;<br />Mit Mac OS X f&uuml;hrte Apple auch eine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Font-Informationen im Datenteil ein, so dass zum Beispiel Windows-TrueType-Fonts direkt am Mac nutzbar wurden. Die Plattform-Kompatibilit&auml;t wurde also durch&nbsp;<strong>diesen</strong>Schritt von Apple eingeleitet, nicht durch die Einf&uuml;hrung eines neuen Formates. Da aber OpenType direkt auf der Struktur eines (Windows-)TrueType-Fonts aufsetzt, ist auch das OpenType-Format von Hause aus Plattform-kompatibel.&nbsp;<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-2" class="vw-head"><a name="OpenType-Fonts_sind_besser_ausgebaut"></a>OpenType-Fonts sind besser ausgebaut</h2>
<p>Nur teilweise wahr! Das alte Format PostScript Type 1 verf&uuml;gte &uuml;blicherweise lediglich &uuml;ber eine 8-Bit-Belegung wie etwa &raquo;Mac Roman&laquo;. So lie&szlig;en sich also maximal 256 Zeichen ansprechen. Dies machte das Setzen von mehrsprachigen Texten oft sehr schwierig, da verschiedene sprachabh&auml;ngige Schriftschnitte der gleichen Schrift (zum Beispiel Helvetica CE/Greek/CYR) verwendet werden mussten und solche Dokumente dann nur richtig dargestellt werden konnten, wenn alle diese Schnitte bei der Anzeige des Dokuments verf&uuml;gbar waren.&nbsp;<br />OpenType hat diesem Problem mit seiner Unicode-Unterst&uuml;tzung behoben, aber auch dies war nichts, dass speziell f&uuml;r OpenType erfunden wurde. Auch die altbekannten TrueType-Fonts benutzen Unicode und k&ouml;nnen &uuml;ber einen gro&szlig;en Zeichenvorrat verf&uuml;gen.&nbsp;<br />Das neue an OpenType ist lediglich die Art, wie man auf den erweiterten Zeichenvorrat einer Schrift zugreifen kann. Statt jedes Zeichen lediglich &uuml;ber seinen Unicode-Wert anzusprechen, k&ouml;nnen Zeichen in einem OpenType-Font auch &uuml;ber OpenType-Features benutzt werden. Ein Beispiel w&auml;re das Ligatur-Feature, das es erm&ouml;glicht, jedes Vorkommen von f und i automatisch durch die entsprechende fi-Ligatur zu ersetzen.&nbsp;<br />Aber lange nicht jeder OpenType-Font enth&auml;lt alle m&ouml;glichen Zeichen und Features. Man kann theoretisch einen TrueType-Font in einen OpenType-Font verwandeln, indem man nichts weiter hinzuf&uuml;gt, als eine fi-Ligatur. Man sieht also, es bringt wenig, eine klare Grenze zwischen TrueType und OpenType ziehen zu wollen. Oft taucht die Frage auf, wie man TrueType-Fonts ins OpenType-Format konvertieren k&ouml;nne. Aber dies w&auml;re ein v&ouml;llig sinnfreies Unterfangen, da durch diese Konvertierung nichts erreicht werden w&uuml;rde, solange nicht der Schriftanbieter selbst den Zeichenumfang erweitert und entsprechende OpenType-Features hinterlegt.&nbsp;<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-3" class="vw-head"><a name="OpenType_ist_verlaesslicher_kompatibler_und_besser_unterstuetzt_als_TrueType"></a>OpenType ist verl&auml;sslicher, kompatibler und besser unterst&uuml;tzt als TrueType</h2>
<p>Falsch! Anwender scheinen h&auml;ufig zu glauben, dass man das OpenType-Format generell dem TrueType-Format vorziehen sollte. Dies liegt wohl an dem immer noch schlechten Ruf, den sich das TrueType-Format Anfang der 1990er Jahre eingefangen hat. Aber dies ist ein eigener Mythos. Zu dieser Zeit wurde &raquo;professionelle&laquo; DTP-Fonts fast ausschlie&szlig;lich im PostScript-Format ausgeliefert und minderwertige TrueType-Fonts kursierten unter privaten Anwendern und machten gern mal Probleme beim Herstellen von Druckvorlagen. Aber dies ist lange her! Heute gibt es keinen Grund mehr, TrueType zu meiden und das OpenType-Format ist auch keineswegs besser unterst&uuml;tzt als TrueType. Da die OpenType-Spezifikationen eine Erweiterungen des TrueType-Formates sind, bietet jede Anwendung, die OpenType unterst&uuml;tzt auch automatisch eine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r TrueType.<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-4" class="vw-head"><a name="OpenType-Fonts_werden_unter_Windows_schlechter_dargestellt"></a>OpenType-Fonts werden unter Windows schlechter dargestellt</h2>
<p>Jein! Dieser Mythos ist durch die aktuellen Diskussionen rund um Webfonts wieder brandaktuell geworden. Was hier allerdings gemeint ist, bezieht sich weniger auf das verwendete Font-Format, sondern auf die benutzte Umriss-Technologie. OpenType-Fonts k&ouml;nnen entweder TrueType-Umrisse (quadratische B&eacute;zierkurven) oder PostScript-Umrisse (kubische B&eacute;zierkurven) verwenden. Und die verwendete Art wirkt sich unter Windows leider (noch) deutlich auf die Darstellungsqualit&auml;t aus, auch wenn hier Besserung in Sicht ist.&nbsp;<br />Wenn es also um die Art der Umriss-Beschreibung geht, macht es wenig allein von &raquo;OpenType&laquo; zu reden.&nbsp;<br />Wie oben bereits gezeigt wurde, ist ein TrueType-basierte OpenType-Fonts nichts anderes als ein TrueType-Font mit zus&auml;tzlichen OpenType-Merkmalen. Ein PostScript-basierter OpenType-Font ist ganz &auml;hnlich aufgebaut. Es wird hier lediglich der Teil, der die TrueType-Umrisse beschreibt (glyph table), durch eine Beschreibung von PostScript-Umrissen ausgetauscht (CFF table). Deshalb werden PostScript-basierte OpenType-Fonts auch oft mit dem K&uuml;rzel CFF (Compact File Format) beschrieben.&nbsp;<br /><br /><img src="http://www.opentype.info/static/opentypeflavours.jpg" border="0" alt="" /><br /><br />Wenn es also auf die Umrissbeschreibung ankommt, sollte man nicht von OpenType allein sprechen, sondern von TrueType- oder PostScript-basierten OpenType-Fonts. Die empfohlenen Kurzformen lauten OpenType TT und OpenType PS.<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-5" class="vw-head"><a name="TrueType-Fonts_haben_den_Suffix_TTF_OpenType-Fonts_nutzen_OTF_Korrekt"></a>TrueType-Fonts haben den Suffix TTF, OpenType-Fonts nutzen OTF. Korrekt?</h2>
<p>Falsch! Ungl&uuml;cklicherweise gibt der Suffix einer Fontdatei keine hundertprozentige Auskunft dar&uuml;ber, welches Fontformat tats&auml;chlich vorliegt. OTF wird haupts&auml;chlich f&uuml;r PostScript-basierte OpenType-Fonts benutzt, jedoch erlauben die OpenType-Spezifikationen ausdr&uuml;cklich, dass auch TrueType-basierte OpenType-Fonts diese Endung verwenden k&ouml;nnen.&nbsp;<br />TTF wiederum wird von herk&ouml;mmlichen TrueType-Fonts und TrueType-basierten OpenType-Fonts gleicherma&szlig;en verwendet. Und dies ist auch sinnvoll, da wir ja bereits gelernt haben, dass diese beiden Fontarten sich sehr &auml;hnlich sind. Durch das Beibehalten der TTF-Endung k&ouml;nnen TrueType-basierte OpenType-Fonts auch in Anwendungen verwendet werden, die keine OpenType-Features unterst&uuml;tzen. Die Fonts verhalten sich dann ganz einfach wie herk&ouml;mmliche TrueType-Schriften ohne OpenType-Merkmale.&nbsp;<br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-6" class="vw-head"><a name="Aber_das_Format_kann_man_doch_am_Icon_ablesen_oder"></a>Aber das Format kann man doch am Icon ablesen, oder?</h2>
<p>Falsch! Schaut man in den Font-Ordner von Windows XP oder Vista finden sich dort Fonts, die ein OpenType-Icon besitzen und andere mit einem TrueType-Icon. Leider l&auml;sst sich aber auch daraus nicht mit Sicherheit schlie&szlig;en, welches Fontformat genau vorliegt.&nbsp;<br />PostScript-basierte OpenType-Fonts tragen ein OpenType-Icon, aber bei den TrueType-basierten Fonts ist es etwas komplizierter: Microsoft hat sich daf&uuml;r entschieden, die optische Kennzeichnung als OpenType-Font von der Existenz einer digitalen Signatur abh&auml;ngig zu machen. Dies bedeutet, TrueType-basierte OpenType-Fonts tragen nur ein OpenType-Icon, wenn sie &uuml;ber eine solche Signatur verf&uuml;gen. Anderenfalls werden sie genauso darstellt wie herk&ouml;mmliche TrueType-Fonts.&nbsp;<br /><br /><img src="http://www.opentype.info/static/fontfolder.jpg" border="0" alt="" /><br /><br /></p>
<h2 id="vw-head-7" class="vw-head"><a name="Aber_OTF_heisst_doch_OpenType_oder_nicht"></a>Aber OTF hei&szlig;t doch OpenType, oder nicht?</h2>
<p>Nun, &hellip; OTF ist zwar die Abk&uuml;rzung f&uuml;r OpenType, aber ich rate generell von der Benutzung dieser Abk&uuml;rzung ab, wenn allgemein von OpenType die Rede sein soll. OTF ist, wie zuvor erkl&auml;rt, meist (aber nicht notwendigerweise) der Suffix einer PostScript-basierten OpenType-Schrift. Spricht man also von OTF ist nicht klar, ob man damit OpenType-Fonts im allgemeinen oder nur jene, mit PostScript-Umrissen meint. Man sollte daher besser von &raquo;OT Fonts&laquo; sprechen. Und wenn es auf die Umrissbeschreibung ankommt: OpenType TT oder OpenType PS.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 07:14:43 +0000</pubDate>
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